| Gymnasium Am Löhrtor | |
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| Fachschaft | |
| Differenzierte Mittelstufe | |
| Wahlmöglichkeit | Schüler der Klassen 9 und 10 müssen aus einem der angebotenen Wahlpflichfächer eines auswählen. Zur Zeit bieten wir die Fächer(-kombinationen) Bio/Erdkunde, Französisch und Mathe/Physik/Informatik an.
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| Konzept | Nach einer kurzen Einführung in Windows und Netzwerke stehen Anwendungsprogramme im ersten Jahr im Vordergrund. Die Schüler erlernen grundlegende Fertigkeiten im Umgang mit Word, Excel, Access und PowerPoint. Kleinere Makros unter Visual Basic For Applications
(VBA) runden jeweils den Einblick ab. Unter Access soll eine Einführung in SQL erfolgen. SQL (Standard Query
Language) ist die Standardabfragesprache relationaler Datenbanken. Im ersten Halbjahr des zweiten Jahres werden die Kenntnisse aus der Makroprogrammierung unter VBA in Visual Basic (VB) erweitert. VB erweitert in natürlicher Weise den Sprachumfang von VBA. Konzepte objektorientierter Programmierung werden erlernt. Das zweite Halbjahr führt in die Hardware ein: Ausgehend vom Transistro werden Prinzipschaltungen für Logik-Gatter (Nand etc.) besprochen und mit den vorhandenen Experimentierkästen in Schülerübungen getestet. Aus den logischen Bausteinen wird eine Arithmetisch-Logische Einheit (ALU) aufgebaut. Zusammen mit Speicherbausteinen kann so ein einfacher, programmierbarer rechner entwickelt werden. Steht noch Zeit zur Verfügung, wird die Reihe mit "Messen/Steuern/Regeln" abgeschlossen. Vorhandene Interfaces stellen den Bezug zur Praxis her. |
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| Informatik in der Oberstufe | |
| Informatik 11/12 |
„Deutschland braucht Informatiker!“ Dieser Satz findet sich momentan in jeder Zeitung/Zeitschrift, ist aktuelle Schlagzeile in den Nachrichten, wird zum Wahlkampfthema gemacht. Informatiker gehören zu den gesuchtesten Berufsgruppen. Die Industrie überschlägt sich mit Angeboten für Hochschulabsolventen – jeder Bewerber kann sich seine Stelle aussuchen. Lohnvorstellungen werden nach oben angepasst. Klar ist sicher auch, dass diese Angebote für Spitzenkräfte gelten. Entsprechendes Know-how und Einsatzbereitschaft werden verlangt. Dies gilt leider auch für die Schule: Wer erfolgreich in der Informatik tätig sein will, muss eine hohe Bereitschaft zur Weiterbildung mitbringen (die typische Halbwertszeit des Wissens in der Informatik liegt bei 2 Jahren), sich selbst motivieren können und Ausdauer besitzen (Welches Programm ‚läuft' schon auf Anhieb? Wer hat schon alle für das Programm erforderlichen Befehle parat?). Und natürlich auch Teamfähigkeit: Die zur Verfügung stehende Zeit ist zu knapp, um im Unterricht ein größeres Produkt durchzuführen. Arbeitsteiliges Handeln ist daher eine notwendige Voraussetzung zur Erstellung von software. Diese Tugenden sind erforderlich, um letztendlich zu einem vorzeigbaren, einsatzbereiten Produkt zu gelangen. Der Informatiker ist einem Künstler vergleichbar, der neben Handwerk auch Kreativität mitbringen muss, um erfolgreich zu sein. Diese Kreativität setzt aber auf vorhandenem Wissen und Verstehen auf. Hierfür die Grundlage zu schaffen, soll unsere Aufgabe sein. Voraussetzungen zur Teilnahme am Info-Kurs: keine, obwohl Grundkenntnisse im Umgang mit Windows den Zugang erleichtern. |
| Konzept | Inhalte 11: HTML als ‚Sprache' des www bietet erste Gelegenheit, mit einfachen Strukturen zu arbeiten. Die Seitengestaltung wird zunächst ‚von Hand', später mit einem geeigneten Tool wie z. B. Frontpage o. ä. vorgenommen. Mit JavaScript wird eine erste Programmiersprache (Skriptsprache) erlernt und in erste objektorientierte Konzepte eingeführt. Zunächst auch wieder von Hand, später mit Hilfe visueller Tools wie z. B. visual InterDev. Die Programmierung wird dabei durch einen integrierten Editor und ‚Debugger' unterstützt, so eine typische Entwicklungsumgebung kennengelernt. Je nach Kenntnisstand und Lernfortschritt erfolgt eine Vertiefung objektorientierter Techniken mit visual J++ oder visual Basic. Den zugrunde liegenden Strukturen und Methoden wird dabei eine höhere Bedeutung beigemessen, als dem Erlernen des Sprachvorrats. Inhalte 12: Ein Halbjahr ‚Hardware': Vom Transistor über Logikschaltungen zum programmgesteuerten Rechner. Im zweiten Halbjahr: Ausweitung der Grundlagen der Informatik, auch unter Einbeziehung von Algorithmen und ihrer Bewertung. Inhalte 13: Ein alternatives Sprachkonzept, z. B. Einführung in eine prozedurale oder logische Sprache. |
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