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Seit 1962 trägt unsere Schule ihren neuen Namen, zum einen
nach der Strasse Am Löhrtor, die gleich neben der
Einfahrt zum Schulhof an der Weißbrücke beginnt, zum anderen
und letztlich natürlich nach dem ehemaligen Stadttor am
oberen Ende der Straße, an das eine gegossene Bronzetafel
erinnert. Das historische Löhrtor hat seinen Namen nach der
früher darunter gelegenen Lohgerbereien (vgl.
Lohgrabenstraße), die diesem Bereich an der Weiß
unterhalb der Stadtmauer damals ihren bezeichnenden Geruch
verliehen haben müssen. Unter dem Namen Wetzlarer Tor wurde
es 1338 zum ersten Mal erwähnt, und über ein halbes
Jahrtausend war es neben dem Kölner und dem Marburger Tor
eines der nach den wichtigsten Nachbarstädten benannten
Befestigungen an den Straßenausfahrten in der Stadtmauer.
Das Scheinerbild zeigt den Zustand um 1850, mitten in dem
vorigen Jahrhundert, in dessen Verlauf die Siegener Stadtmauer
fast ganz abgetragen worden ist. Anlässlich der 700- und der
750-Jahrfeiern 1924 und 1974 hat man das Löhrtor noch einmal zur
Feier des Tages für kurze Zeit nachgebaut, und zwar als
mächtiges Bollwerk, als massiven Klotz, wie er im 17.
Jahrhundert umgebaut worden war als Schutz gegen den
aufkommenden Kanonenbeschuss. Mit ihrem Namen bringt unsere
Schule, wenn auch heute knapp außerhalb des historischen
Stadtkerns gelegen, doch noch ihren Bezug zur jahrhundertealten
Tradition des alten Siegens zum Ausdruck.
Geschichte der
Schule
Das Gymnasium Am Löhrtor wurde am 15. Juni 1536 gegründet. Der
Gründungsvater Erasmus Sarcerius verwirklichte sein Vorhaben in
Siegen eine gehobene Bildung anzubieten, jedoch reichte anfangs
schon eine kleine, städtische Pfarrschule, damit kein ganz neues
Gebäude errichtet werden musste.
Dieses Gebäude war bis 1547 eine Lateinschule und genügte den
Ansprüchen von Sarcerius, dem Leiter des Siegener Pädagogiums,
schon bald nicht mehr, Deshalb zog die Schule, die seit der
300‑Jahr‑Feier in eine höhere Realanstalt umgewandelt wurde, um
und fand einen Platz in der Nikoleikirche zu Siegen, deren
Gewölbe jedoch 1816 erneut verlassen wurden, um sich im Marstall
des Unteren Schlosses im Jahre 1837 einzuquartieren.
Der bisher bekanntlich letzte Umzug aus dem Unteren Schloss an
die Oranienstraße, wo auch heute noch die Schule liegt, wurde
1873 vollzogen. Jedoch war auch das nicht der letzte Schritt in
der Geschichte der traditionsreichen Schule, denn bei der
vollständigen Zerbombung großer Teile Siegens wurde ebenfalls
der Neubau zerstört, sodass 1954 durch finanzielle Unterstützung
der Elternvertretung und andere diverse Initiativen der Vorbau
durch ein neues Gebäude ersetzt werden konnte.
Auf diesem Wege konnte ein Stück Geschichte Siegerländer Schulen
bis heute erhalten bleiben und man kann nur hoffen, das solchen
Festen wie zur 400- und 450‑Jahr‑Feier weitere Jubiläen folgen
werden.
„Siegener
Zeitung“ vom 28. Juni 1986
Heimatkundlicher Gang durch die Siegener Altstadt
Begegnungen
mit Standorten der alten Lateinschule
Von welcher Seite man auch immer auf das
alte Siegen schaut, immer fällt auf, wie sich als markante
Wahrzeichen der mächtige Turm der Nikolaikirche aus dem Herzen
der Stadt auf dem Siegberg erhebt. Das ist heute nicht anders,
als man es von früheren Stichen und Bildern der Stadt aus vielen
Jahrhunderten kennt. Bei unserem Gang durch die Siegener
Altstadt soll uns heute die Kirche mit ihrem "Krönchen" weniger
interessieren als Zeichen der Verbundenheit vieler Siegener und
Siegerländer mit ihrer Heimat, auch nicht als das ehrwürdige
Gotteshaus der evangelischen Gemeinden.
Hier in der alten Mitte der Stadt beginnen wir unseren Weg zu
den Städten aus der Schulgeschichte, weil hier durch
Jahrhunderte hindurch, länger als an irgendeiner anderen Stelle,
die alte Lateinschule ihre Heimat hatte, wohl von ihren
mittelalterlichen Anfängen an ‑ mit drei allerdings
kennzeichnenden Unterbrechungen an anderem Ort ‑ bis in das
vorige Jahrhundert hinein, bis nach dem Zusammenbruch der
napoleonischen Fremdherrschaft in Europa Siegen und das
Siegerland aus den nassauischen und oranischen Gebieten
herausgenommen wurde und an Preußen kam, wodurch die Stadt‑ und
Schulgeschichte eine ganz neue Richtung nahm.
Es ist kein schönes Foto, das auf dieser Seite die Nikolaikirche
abbildet‑, es erinnert auf den ersten Blick an Krieg und
Zerstörung, hat aber damit nichts zu tun, sondern zeigt den
Beginn des Abbruchs des alten Dachstuhls beim Umbau 1903, als
die Schule schon drei Generationen lang den Nikolai‑Speicher
verlassen hatte. Aber das Foto gibt uns den einzigen und letzten
"Einblick" in die Räume über den Kirchengewölben‑
Lange bevor der erste Siegener Fürst das Krönchen auf die
Turmspitze setzte, ja, lange bevor 1536, im Bezugsjahr unseres
Jubiläums, mit dem Rektorat des Erasmus Sarcerius die
Neukonstituierung der Lateinschule im Sinne eines heutigen
Gymnasiums einsetzte, war die alte städtische Pfarrschule hier
oben zu Hause. Schon 1455 ist in alten Handschriften die Rede
von den Schülern "uffs ent nycolais dach", und der erste "scholemeister
zu Sygen" ist sogar, wenn auch ohne Bezug zu einem Gebäude,
schon 1342 namentlich erwähnt worden, vor 644 Jahren.
Das Kirchenfoto soll helfen, uns als heutige Betrachter der
Nikolaikirche zurechtzufinden, wenn wir uns mit viel Phantasie
in die früheren Jahrhunderte der Schulgeschichte zurückversetzen
wollen. Das spitze Zeltdach der nach Kriegszerstörungen
wiedererbauten heutigen Kirche lässt kaum noch ahnen, wie viel
Platz da früher war auf dem 30 Meter langen Dachboden, der bis
in die Höhe der Turmuhr reichte und dessen weit ausladendes
Satteldach mehrere Stockwerke unter sich hüllte. Platz war da
nicht nur für die drei zeitweise vier Unterrichtsräume der alten
Lateinschule in zwei Fachwerk ‑ Etagen über dem Mittelschiff,
auch für die Jungen der Bürgerschule über dem Chor sogar noch
zeitweise für die Mädchen im Obergeschoss der hölzernen
Verkaufsstände, die sich ‑ wie bei vielen Kirchen an alten
Marktplätzen ‑ an das Mauerwerk anlehnten und die Straßen noch
enger machten.
Viel Gedränge gab es damals sonntags wie werktags um die Kirche
herum; die Häuser gingen, etwa an der Nordseite in der
Krämergasse, bis nahe an die Kirche heran‑ es gab noch nicht wie
heute den freien Blick zur Marburger Straße hin über
Gartenanlagen, Brunnen und Schach ‑ Spielfeld. Hier standen die
alten Häuser des Klubb – Viertels, wie wir sie von Scheiner ‑
Bildern des vorigen Jahrhunderts kennen. Die engen Straßen und
Märkte um die Kirche herum dienten gleichzeitig als Schulhof.
–
Zweierlei muss unsere Phantasie noch ergänzen, was auch Scheiner
‑ Gemälde nicht mehr zeigen. Den Dachreiter mit der Schulglocke
(heute im Museum unter der Haube des Oberen Schlosses, z.Z. in
der Ausstellung) und die je zwei bzw. drei in die beiden Seiten
des Dachs gebrochenen Fenstergauben, die den Klassenräumen der
Lateinschule ihr Licht gaben.
Von der Krämergasse aus stiegen Schüler und Lehrer Jahrhunderte
lang durch den Turm hoch zu den Glockenseilen und von dort auf
den Dachboden zu der'. Unterrichtsräumen, von wo sie aus
luftiger Höhe zu den Bergen der Heimat und, in die Täler
schauten, auf der einer Seite ins Siegtal, auf der anderen Seite
ins Weißtal. Wer gute Augen hat, sieht auf der abgebildeten
Stadtansicht von 1605 hoch auf dem Dach der Nikolaikirche die
Schulfenster, die dann nach Aufgabe der Räume in den 1820er
Jahren zusammen mit dem entbehrlich gewordenen Dachreiter
entfernt wurden.
Leider gibt es keine Bilder vom Innern der Schule über den
Nikolai ‑ Gewölben. Angaben in alten Rechnungen und Berichten
sind da nur ein schwacher Ersatz: Rechnungen für Pulte und
Bänke, für den Schornsteinbau und den schweren Ofen, Klagen über
sommerliche Hitze und winterliche Kälte unter dem Dach,
Bezeichnung der Grundstücke in Weidenau und Volnsberg, die die
Kirche für Zahlung von Unkosten veräußern musste, später Klagen
über ausbleibende Renovierungen und zuletzt über den
gefährlichen Zustand der vernachlässigten Jahrhunderte alten
Räume im Gebälk des Kirchenspeichers. Angemerkt sei noch, dass
Schüler und Lehrer natürlich ihre fest angegebenen Plätze eine
Etage tiefer im Kirchenraum hatten, wo sie ‑ etwa mit dem
Schulchor ‑ selbstverständlich bei Gottesdiensten und
Trauerfeiern mitwirkten.
Bevor wir bei unserem Rundgang zu den Stätten aus der
Schulgeschichte die Nikolaikirche verlassen. Werfen wir vom
Neumarkt aus noch einen Blick in die Burgstraße Richtung Oberes
Schloss, zur Siegener Residenz der alten Nassauer Grafen. Wir
denken daran, was die Schule alles den Bemühungen nicht nur von
Stadt und Kirche, sondern auch von Seiten der Territorialherren
zu verdanken hat. Und wenn wir zum Rathaus hinabsteigen, dann
sei daran erinnert, dass dort immer Ausweichräume für die
Siegener Schulen aller Schulformen zur Verfügung gestanden
haben. Das war so bis zum Ende des 18. Jahrhunderts im Rathaus
aus dem Mittelalter, von dem heute nichts mehr steht. Das gilt
erst recht für den nach damaligen Verhältnissen großzügigen
Neubau um 1780, den vorderen Teil des heutigen Rathauses. dessen
Entstehung kurz vor dem politischen und finanziellen Niedergang
der Stadt in den Wirren der Napoleon ‑ Zeit war ein Glücksfall
für die Schule, weil der neue Bau in der dürftigsten Zeit der
Schulgeschichte die Klassen der Lateinschule aufnehmen konnte,
als die Zustände unter dem Nikolai ‑ Dach unerträglich wurden,
bis für neuen Raum gesorgt war.
Nach unserem kurzen Weg vorbei an der St. ‑ Manen ‑ Kirche und
durch die heute so anheimelnde Alte Poststraße, stehen wir vor
dem Karstadt ‑ Kaufhaus beim Unteren Schloss an einer für die
Schule wichtigen Stelle. Bei dem Versuch, uns in frühere Epochen
zurückzudenken, wird unserer Phantasie besonders viel zugemutet,
weil mehr als eine historische Schicht freigelegt werden muss.
Für den ersten Anlauf in die frühere Zeit, ins 16. Jahrhundert,
kann uns der alte Stich von Braun und Hogenberg hilfreich sein:
Wo heute und seit 250 Jahren Dicker Turm und Unteres Schloss den
uns bekannten Akzent im Stadtbild am Kölnertor setzen, stand
vorher 200 Jahre lang das Kloster (auf dem alten Stich: "Coenobium")
mit der dazugehörigen Johanneskirche, der dritten
mittelalterlichen Kirche der Stadt. Um die unterirdischen Reste
dieser Kirche ging es in der Diskussion vor knapp 20 Jahren, an
die sich viele Siegener noch erinnern. Damals kam die Frage auf,
ob beim Bau des neuen (Neckermann‑) Kaufhauses die „Krypta"
erhalten oder aufgegeben werden sollte. Eben dieses Kloster, das
vor über 450 Jahren bei der Einführung der Reformation von den
Franziskanermönchen aufgegeben werden musste, stand ‑ wie in
vielen evangelisch gewordenen Städten – der reformatorischen
Obrigkeit zur Verfügung. Hier fand auch die Neukonstituierung
der alten Lateinschule als Pädagogium unter Erasmus Sarcerius
statt, dessen 450. Jubiläum wir heute feiern, bis nach gut zehn
Jahren die Räume über den Nikolai – Gewölben renoviert worden
waren und die Schule dorthin zurückkehrte.
Und noch zweimal hat die Lateinschule für wesentliche Jahre vor
und nach 1600 den Kirchenboden verlassen: als die Herborner
Hochschule aus unterschiedlichen Anlässen (zuletzt wegen der
Pest ‑ Epidemie) nach Siegen auswich, als reges akademisches
Treiben deutscher und ausländischer Studenten auf dem Boden
herrschte, wo sich heute Dicker Turm und Karstadt befinden. Als
die Lateinschule sozusagen den Unterbau und Zubringer für die
Landesuniversität im Kloster abgab und von berühmten
Hochschullehrern profitierte. Das war eine glänzende Epoche der
Schulgeschichte mit einer Stückzahl (176), die erst Mitte des
19. Jahrhunderts wieder erreicht wurde. Als die Hochschule
Siegen wieder verließ, hieß es auch für die Lateinschule wieder
zurück unters Kirchdach!
Leichter fällt uns vor dem Karstadt ‑ Gebäude die historische
Orientierung in jüngere, nicht so fremde Jahrhunderte. Eines der
schlimmsten Ereignisse der Siegener Stadtgeschichte war der
große Stadtbrand von 1695, der das Aussehen der Unterstadt stark
veränderte, der das Kloster mit der von beiden Konfessionen
benutzten Johanniskirche hinwegraffte (so dass sich die
Katholiken um ein eigenes Grundstück für den Bau ihrer St. ‑
Marien ‑ Kirche bemühen mussten) und der Platz schuf für die
weiteren Anlagen des Unteren Schlosses. Der abgebildete Scheiner
– Blick ist uns durchaus vertraut, bis auf das Portalgebäude,
das dem Fernamt der. Post weichen musste, und bis auf die beiden
Nebengebäude der ehemaligen Residenz, dem Ballhaus und dem
Marstallgebäude zwischen Dickem Turm und dem alten Turm der
Stadtbefestigung.
Um diesen
Marstall mit dem schwer erkennbaren Dachreiter, um das rechte
der beiden Gebäude auf früher klösterlich und heute kommerziell
genutztem Grund geht es uns, wo in fürstlichen Zeiten
Pferdeställe und der Wagenpark der Hofhaltung untergebracht
waren. Hier wurde die Lateinschule 1836/37 nach manchen
Improvisationen im Anschluss an das Ende der Nikolaikirchen ‑
Zeit auf Dauer untergebracht, jetzt unter dem Namen "Höhere
Bürgerschule", Hier in diesem Gebäude (alten Siegenern noch bis
1944 als Stadtschule bekannt) begann für die jetzt stärker
naturwissenschaftliche Schule eine neue positive Entwicklung;
aus vielen westdeutschen Städten schickten Unternehmer aus
Industrie‑, Bau‑ und Bergfach ihre Söhne nach Siegen‑ Der neu
erworbene Ruf ließ die Schule bald aus allen Nähten platzen, so
dass sich 30 Jahre später die Stadtverordneten schon wieder nach
einem neuen Standort umschauen mussten.
Zur letzten Station unseres kleinen Spaziergangs überqueren wir
den weiten Hof des Unteren Schlosses, weiland Schulhof der
"Realanstalt", denken bei den Arkaden der Fürstengruft an den
Fürsten Johann Moritz, den großen Freund und Förderer der
Schule, und befinden uns nun auf dem Kirchhof der Martinikirche
über der Stadtmauer, dem Jahrhunderte alten Friedhof der Stadt.
Beim Anblick einer schönen gusseisernen Grabtafel an der
Kirchenmauer denken wir daran, dass bis zur preußischen Zeit so
gut wie alle Lehrer von jungen Theologen gestellt wurden, die
den Schuldienst nur bis zum Überwechseln in die besser dotierten
Pfründe einer Pfarrstelle versahen, dann aber, wie dieser Joh.
Herm. Grimm aus dem 18. Jahrhundert, als geistliche Schulräte
dann doch noch viel für die Schule tun konnten. ‑ Vom äußersten
Punkt der Stadtmauer grüßt das Denkmal des Adolf Diesterweg
herüber, des größten Schulmanns des vorigen Jahrhunderts, der
uns für die lange Reihe berühmter ehemaliger Schüler stehen
soll. Wichtiger ist der Blick über den Obergraben zur nur einen
Steinwurf entfernten Weiß: Hier ist seit 1873 das Löhrtor ‑
Gymnasium in der Oranienstraße endgültig zuhause, zuerst in
einem stattlichen Bau, der damals das erste öffentliche Gebäude
außerhalb der ehemals ummauerten Stadt war, "weit draußen im
Tal", heute in dem vor einem Dritteljahrhundert auf den Trümmern
neu errichteten Bau, den die Luftaufnahme zeigt, mit der Aula
(Bühne der Stadt Siegen) im Vordergrund.
Unter den heute fünf Gymnasien der Stadt ist das Löhrtor auch
schon wieder das älteste Gebäude. Und wer zur
Nachkriegsgeneration gehört, vergisst auch nicht, von der
Stadtmauer aus einen Blick auf die Schulen zu werfen, in denen
das Städtische Gymnasium nach den Bombenschäden des letzten
Krieges zehn Jahre lang zu Gast war: auf die ehemalige
Wiesenbauschule am Häusling (jetzt Realschule), auf die
Mädchenschule in der St. ‑ Johann ‑ Straße (jetzt
Technologiezentrum) und auf der anderen Seite zur alten
Bergschule auf dem Wellersberg. Heute hat das Löhrtor ‑
Gymnasium – mit seinem neuen Namen und mit der Anbindung an die
Löhrtor ‑Straße keineswegs mehr das Gefühl "weit draußen" zu
liegen, es sieht sich wieder im Zentrum der Großstadt Siegen wie
früher im Zentrum der alten Stadt. ‑ So wie die äußere
Geschichte der Schule die enge Verflochtenheit mit der
Geschichte Siegens deutlich macht, so ist auch ganz sicher die
innere Bindung an die Stadt und ihre Bürger in dieser Schule
weiter lebendig.
Studiendirektor Walter Thiemann
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