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Piagets Versuche im Kindergarten |
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Der Pädagogikkurs der Jahrgangsstufe 11, unter der Leitung von Frau Kücük, besuchte am 25. Mai 2009 den Kindergarten in der Oranienstraße. Die Kindergartenleitung erklärte sich gerne bereit, den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, ihr erarbeitetes Wissen praktisch umzusetzen und zu testen. Nach der Bearbeitung der Theorie von Jean Piaget (1896-1980), einem der bedeutendsten Psychologen des letzten Jahrhunderts, untersuchten die Schülerinnen und Schüler die Denkstrukturen der Kindergartenkinder mit Hilfe verschiedener Versuche nach Piaget. In Gruppen von der 5-6 jährigen und der 3-4 jährigen Kindern zeigten sich erstaunliche Ergebnisse. Sie bestätigten größtenteils die Ergebnisse Piagets und bewiesen auch von den Schülerinnen und Schülern im Vorfeld angezweifelte Annahmen der Theorien.
Einige Versuche und Bildmaterial:
Schüler während eines Versuches mit den Kindern in der Gruppe der 3-4 jährigen. Die Gruppe der 5-6jährigen Kindergartenkinder. Der Versuch zur Klasseninklusion: Mehr Mädchen oder mehr Kinder? - Mehr Mädchen! Der Versuch zur Erhaltung der Flüssigkeit: Ist in dem schmaleren Glas mehr Wasser als in dem breiten? Der Versuch zur Erhaltung der Masse: Hat das längere Stück Knete mehr Masse, obwohl es aus einem der beiden gleichgroßen Kugeln geformt ist? Ein Versuch zur Denk- und Argumentationsweise der Kinder: Was ist tot, was ist lebendig? (Animismus) Das Matrix Experiment: Welche Farbe und Form muss das Element haben, das in das leere Kästchen kommt? Versuch zur Erhaltung der Zahl: Werden es mehr Kugeln, wenn man sie anders anordnet? |
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