Wollt ihr wissen, wie man Löhrtorgeschichten schreibt, nach welchem Rezept man sie erfindet?

Man nehme fünf Eindrücke aus dem direkten Umfeld der Schule oder aus dem Schulgebäude und fotografiere sie. Mit viel, viel Fantasie komponiert man nun eine Geschichte, in der alle fünf Eindrücke verarbeitet werden.

Dann liest man sie in Kleingruppen seinen Mitschülerinnen und Mitschülern aus der Deutsch-Fördergruppe, Stufe 6 vor und hört auf diese Weise noch viele weitere wunderbare, spannende Löhrtorgeschichten.

Alle zusammen ergeben so eine Art eBook, das wir euch hier kostenlos präsentieren.

Frau Schween-Ante wollte, dass wir die fünf besten Geschichten heraussuchen, aber das war unmöglich für uns. Wir finden, dass sie alle fantastisch sind.

Mit freundlichen Grüßen,
die Deutsch-Fördergruppe, Stufe 6, von Frau Schween-Ante

Wettlauf gegen „Black Star“

Ich saß an meinem Schreibtisch und sollte gerade einen langen Aufsatz für Deutsch schreiben. Doch mir fiel einfach nichts ein. Was sollte ich an einem langweiligen Tag wie diesem nur schreiben. Wie sehr ich mich täuschte, war mir natürlich noch nicht klar. Und hier fängt die Geschichte eigentlich erst richtig an. Also, ich war schon wieder in einen Tagtraum verfallen, als etwas Einzigartiges passierte.

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Um 6:10 Uhr klingelte Isas Wecker. Stöhnend stand sie auf und ging ins Bad. Es war Mittwoch und sie musste zur Schule. Heute schrieb sie eine Mathematikarbeit. Mathe! Wenn sie daran schon dachte, wurde ihr schlecht. Isa hatte nämlich kein bisschen geübt. Sie hatte einfach keine Zeit gehabt. Schließlich hatte sie noch gestern mit Pia und Kathie gefeiert. Sie hatten ihren 10. Fall gelöst. Ja, sie waren richtige Detektive.

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Erdea rannte den Feldweg zum Wald entlang. ,,Mist, Mist”, murmelte sie. Erdea war wie immer viel zu spät. Sie kam an den Waldrand. Vor ihr tauchte ein Ast auf Augenhöhe auf. Aber anstatt sich zu ducken, hob sie die Arme und mit ihren Armen hob sich auch der Ast.

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Es war ein grauer Regentag. Wir schlichen durch die Gänge der Schule. Wie ich das hasste. Genau wie nach jeden sonnigen Ferien fing die Schule mit einem kalten grauen Schultag an. Noch nie hatte nach den Ferien die Sonne geschienen.

Es läutete. Wir gingen in die Klasse und die erste Stunde begann. Ich sah aus dem Fenster. Der Schulhof war nass. Es regnete immer noch. Würde es jemals aufhören?

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