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Am 17. Juni 2021 konn­ten wir unsere Abitu­ri­enten feier­lich ver­ab­schie­den. Musika­lisch ein­geleitet wurde der Nach­mittag von der Cellistin Jael (Q1), die begleitet von Frau Solbach die Feier mit dem Stück Someone You Loved von Lewis Capaldi eröff­nete.

Herr Dr. Berg verwies in seiner Abschiedsrede zunächst auf die Ausnahmesituation für diesen Abiturjahrgang wegen der Corona-Pandemie. Dann buchstabierte er zur Beschreibung dieses Schülerjahrgangs das Wort Abitur neu durch­. Dabei verwendete er die Attribute außer­gewöhnlich belastbar, bedingungslos zuverlässig und engagiert, immens kommu­nikativ, theo­logisch interessiert und begeisterungsfähig, unglaublich kompetent sowie rätselhaft geheimnisvoll und rundum solidarisch.

Er gab den Abiturienten folgende Worte Friedrich Dürren­matts mit auf den Weg, die für unsere postmoderne Gesellschaft relevant sind:

„Das menschliche Wissen ist dem menschlichen Tun davongelaufen, das ist unsere Tragik. Trotz aller unserer Kennt­nisse verhalten wir uns immer noch wie die Höhlen­menschen von einst.“

„Die Welt ist eine Pulverfabrik, in der das Rauchen nicht verboten ist.“

Damit verband er die Aussage des NS-Wider­stands­kämpfers Dietrich Bonhoeffer, die gerade in Krisen­situationen trägt:

„Tatenloses Abwarten und stumpfes Zu­schauen sind keine christlichen Hal­tungen. Denn Chris­ten rufen nicht erst die Er­fah­rungen am eigenen Leibe, sondern die Erfah­rungen am Leibe der Brüder, um derentwillen Christus gelitten hat, zur Tat und zum Mitleiden.“

Die Jahrgangsstufenleiterin Frau Bald legte in ihrer Rede den Schwerpunkt auf die Geburtsorte und -jahre der Abiturienten. Außerdem lenkte sie den Blick auf das Abimotto Abicetamol - der Schmerz hat nun ein Ende. Dabei lotete sie aus, welcher Schmerz gemeint sein könnte.

Romina sprach die Abschiedsworte der Abiturienten.

Da sich die Abiturienten einen Gottesdienst gewünscht hatten, der wegen der Pandemie nicht verwirklicht werden konnte, sprach unser Schulseelsorger Herr Petri einen geistlichen Zuspruch für den Lebensweg der Schüler/innen.

Nun erhielten die Abiturienten jeweils nach ihren Leistungskursen im Block B (Pädagogik, Biologie, Deutsch, Englisch und Mathematik) ihre Abiturzeugnisse.

Nach der Vergabe der Zeugnisse erfolgten die Ehrungen für besondere Verdienste:
Helene und Sophia erhielten vom Förderverein unserer Schule die Erasmus-Sarcerius-Plakette und einen Geldpreis dafür, dass sie sich mit Engagement, Talent und Können in die Schulgemeinschaft und Gesellschaft eingebracht haben.
Als beste Abiturienten des Jahrgangs mit der Durch­schnittsnote 1,0 wurden Alexander, Melissa, Aileen, Sara-Lena und Friederike ausgezeichnet.
Alexander, Milena, Sara-Lena, Nelson und Ellery wurden mit dem Abiturpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft ausgezeichnet.
Geehrt wurden von der Schule außerdem Elisabeth, Lena und Friederike für Ihre Mitarbeit im Schulsanitätsdienst sowie die Mitglieder der Catering-AG.
Melanie und Milena erhielten vom Institut français das diplôme d’études en langue française (DELF).

Für diese Feier hat sich eine spezielle Projekt-Band gegründet. Jasper (Q1), Joel (9), Herr Berg und Frau Solbach spielten für uns The Loner von Gary Moore.

Malte beendete als einer der Stufensprecher den offiziellen Teil der Feier.