Die Schule versucht, Unterricht auf digitalem Weg zur ermöglichen. Verschiedene Unterstützungsangebote werden innerhalb des Kollegiums ausgetauscht und mit den Schülern/innen kommuniziert. Das ist eine enorme Herausforderung, zumal wir nicht auf diese Situation vorbereitet waren. Ich gebe Ihnen dazu ergänzend einige hilfreiche Hinweise, die entlasten können:

  • Digitaler Unterricht kann nicht den Unterricht ersetzen, der von menschlicher Nähe und Beziehung lebt und damit Lernprozesse ermöglicht, die unabhängig von allen Fächern Voraussetzung für die notwendige Bildung von Wissen, Erkenntnissen und Urteilskraft sind.
  • Das Material, mit dem wir nun arbeiten, hat nach Aussa­gen des Ministeriums keine Prüfungsrelevanz. Es kann nur dazu dienen, die Schüler/innen auf die Zeit vorzu­bereiten, in der wieder Unterricht in der Schule stattfindet.
  • Erst wenn im täglichen Unterricht in der Schule die Inhalte besprochen worden sind, wenn es Möglichkeiten zur Korrektur und Reflexion gegeben hat, sind die Inhalte relevant für eine Leistungsbewertung und Prüfungen. Erst in der persönlichen Interaktion im Klassen- und Kurs­unterricht findet die notwendige Lernprogression statt. Dieses Vorgehen entspricht den Vorgaben des Ministeriums.

Die Schulleitung gibt Ihnen unmittelbar aktuelle Informationen weiter. Es geht im Moment erst einmal darum, dass Sie auf sich und Ihre Familien achten und dass unsere Schüler/innen und ihre Familien gesund bleiben. Regelungen zu finden, wie wir unseren Schülern/innen die notwendigen Abschlüsse ermöglichen, wird das geringste Problem sein. Ich bin mir sicher, dass uns dies gelingen wird unabhängig davon, wie lange die Schule geschlossen bleibt.