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Kursfahrt des Grundkurses Fran­zösisch der Einführungs­phase vom 18. bis zum 21. Juli 2015.
Lange hatten wir auf den Ab­reisetag hingefiebert, an diesem Donnerstag war es endlich so weit - die von Frau Köster ver­sprochene Reise nach Paris konnte beginnen.

Wir hatten uns für eine Reiseunternehmen entscheiden, welches die Nacht von Donnerstag auf Freitag durchfahren sollte, damit wir möglichst viel Zeit in Paris verbringen konnten. Wir trafen uns in Klamotten, die zugegebenermaßen doch etwas an Schlafanzüge erinnerten, und los ging es voller Energie zum Zug, der uns nach Köln zu unserem Bus bringen sollte. Dort angekommen ging es auch direkt weiter und unsere Reiseleiterin Julia erklärte zuerst einiges über Paris - beispielsweise, dass man einem Autofahrer niemals in die Augen gucken darf, wenn man einen Zebrasteifen überquert, da sonst die Gefahr besteht, dass dieser weiterfährt, weil man ihn ja gesehen hat und dann genauso gut stehen bleiben kann. Dieses Wissen sollte uns im weiteren Verlauf der Reise tatsächlich helfen, auch wenn wir es zunächst nicht glaubten. Als Julias Stimme uns nach sechs Stunden Fahrt dann wieder weckte, waren wir schon in Frankreich angekommen und mussten kurz Pause an einer Raststätte machen, an der der Kaffee eher schlecht als recht schmeckte und wir eigentlich sofort wieder weg wollten. Diesem Wunsch kam Siggi, unser Busfahrer; dann auch nach und schlussendlich waren wir in Paris, dem Ziel unserer Träume.

Da es ja noch relativ früh war, aßen wir zum Frühstück ein paar Croissants vorm Sacré-Cœur und zogen danach los, um die Stadt unsicher zu machen. Wir sahen viele Sehenswürdigkeiten und konnten dank der wundervollen Metro-Verbindung viele Orte besichtigen, die etwas weiter auseinander lagen. Mittags ging es dann in unser Hotel, um die Zimmer zu beziehen. Danach aßen wir in einem angrenzenden Restaurant und zogen dann noch mal los, obwohl einige wohl doch lieber einfach nur geschlafen hätten, denn die Busfahrt hatte uns alle sehr geschlaucht. Aber schließlich bereute es keiner, mitgekommen zu sein, denn bei einer Bootsfahrt auf der Seine konnten wir noch einmal wunderbar alle Wahrzeichen von Paris vom Wasser aus betrachten. Spätabends wieder im Hotel angekommen legten sich alle nur noch in ihre Betten und schliefen ein.

Am zweiten beziehungsweise dritten Tag ging es weiter wie gewohnt, wir hatten über 14 Stunden in der Stadt, da uns der Bus erst abends um 23 Uhr abholen konnte. Also liefen und liefen wir, machten zwischendurch Pause, aßen etwas, liefen weiter, fuhren zwischendrin auch mal mit der Metro. Aber alle Fußschmerzen waren jedes Mal wie weggeblasen, wenn wir einen neuen schönen Ort erkundeten. Als es auf den Abend zuging, waren wir dann doch alle froh, wieder zum Sammelpunkt zurückzukehren und bald wieder in den Bus einsteigen zu können. Als dieser dann endlich angekommen war und alle saßen, machten wir noch eine Lichterfahrt durch Paris, bei der wir an den am schönsten beleuchteten Sehenswürdigkeiten vorbeifuhren und Julia uns etwas dazu erzählte. Angekommen am Eiffelturm, der zu jeder vollen Stunde wie verrückt anfängt zu blinken, stand noch ein besonderes Ereignis an: Ein Mitglied unseres Kurses hatte Geburtstag und so konnten wir alle um Mitternacht gratulieren. Dann ging es aber doch recht zügig wieder in den Bus und zurück nach Deutschland und ins eigene Bett.

Zum Schluss bleibt nur noch zu sagen: Wenn man in Paris eine gute öffentliche Toilette findet, sollte man sich diese merken, denn wir verbrachten viel Zeit damit, auf Toilettensuche zu gehen. Und an dieser Stelle auch noch einmal herzlichen Dank an Frau Köster, die die gesamte Reise so toll organisiert hat!