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Am 8. November fuhren die 6a und die 6b ins Technikmuseum Freudenberg.
Sie fuhren mit dem Bus hin und zurück. In Freudenberg wurden die Kinder in Gruppen eingeteilt: Die 6a besuchte zuerst die aktuelle Sonderausstellung, während die 6b zuerst durch die Dauerausstellung geführt wurde. Nach einer kleinen Pause in der Cafeteria des Museums ging es los.

In der Sonderausstellung ging es um Sinne und Sinnestäuschungen. Alle staunten, als sie nicht mehr richtig sahen, nachdem sie einen Gegenstand mit besonderem Muster betrachtet hatten. Die verblüffenden Bilder verwirrten das Auge so, dass man in ihnen Gesichter und Bewegungen entdecken konnte. Durch das räumliche Sehvermögen sahen die Schüler plötzlich einen großen Stuhl, obwohl nur Blechteile auf dem Boden lagen. Sehr gut kam bei den Kindern auch ein Tisch an, auf den man seinen Kopf stellen konnte – zumindest sah es für die Außenstehenden so aus. In Wirklichkeit krochen sie hinter einen Spiegel und steckten ihren Kopf durch ein Loch.

Aber auch andere Sinne wurden verwirrt:
Durch spannende Selbstversuche fanden die Schüler heraus, dass der Tastsinn besser wird, wenn man nichts mehr sieht, der Gleichgewichtssinn dagegen schlechter. In einem anderen Versuch konnte man ein Gedicht sprechen, während man seine Stimme verzögert hörte. Dabei konnte man nämlich nicht mehr richtig sprechen.
Die Versuche in dieser Mitmachausstellung gefielen allen sehr gut und alle waren enttäuscht, als die Gruppen wechselten.

Die Kinder wurden vom Museumsdirektor, der ihnen schon die Geschichte des Technikmuseums erklärt hatte, durch die Dauerausstellung geführt. Zuerst zeigte er ihnen kleine, alte Maschinen, die kleine Szenen mit Puppen darstellten. Dann führte er sie zum Highlight des Museums, der alten Dampfmaschine. Er erzählte, dass sie der Anfang des Technikmuseums gewesen war. Dann erklärte er den Schülern ihre Funktionsweise und machte sie auch einmal an. Die Größe der Dampfmaschine beeindruckte die Kinder.
Auf dem Rundgang zeigte der Museumsdirektor ihnen auch eine beeindruckende Fahrzeugsammlung mit einem Trecker, den die 6a zu einem Klassenfoto nutzte. Danach konnten die Schüler auch das obere Stockwerk besichtigen. Hier ging es u. a. um das Mittelalter und das Arbeiten mit Wolle, es gab sogar eine echte Spindel. Eine Mitmach-Attraktion mit einem befestigten Trainingsfahrrad war aber leider noch nicht fertig. Dafür interessierten sich alle Kinder sehr für eine große Spielzeugautosammlung und die „Maoam-Maschine“, eine kleine Modelleisenbahn, die den Kindern ein Kaubonbon aus einem Vorrat bringen konnte. Der Museumsdirektor wollte die Maoam-Maschine jedoch nicht einschalten.

Alle Schüler fanden diesen Besuch, der später im Unterricht thematisiert wurde, sehr interessant und waren enttäuscht, als sie zurückfahren mussten.

Anmerkung: Die 6c war eine Woche später auch dort.