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Wenn man über Kirchen spricht, sollte man Kirchen erleben! Diesem Motto getreu machte sich der Kurs Katholische Religions­lehre der Klassen 6 am Mittwoch, den 9. April, auf den Weg in die „Heilige Stadt“ Köln. Köln feiert in diesem Jahr das 850-jährige Jubiläum der Überführung der vermuteten Gebeine der Heiligen Drei Könige aus Mailand durch den Kölner Erzbischof Rainald von Dassel.

Dies sowie das Kursthema „Meine Kirche? Konfessionelle Prägungen und architektonische Besonderheiten“ bildeten den Anlass für diese Exkursion. Unmittelbar nach der Ankunft machten wir uns bei schönem Wetter auf den Weg ins „Kunibertsviertel“, um zunächst anhand der Basilika St. Kunibertus die baulichen Eigenarten einer romanischen Kirche direkt zu erleben. Die Kunibertskirche ist die jüngste der großen romanischen Kirchen in der Kölner Innenstadt und wurde 1247 konsekriert. Sie setzt damit den „Kölner Schlusspunkt“ der Romanik und eröffnet den Weg für die Grundsteinlegung des „neuen“ Doms zu Köln 1248. Durch den Dom erlebten wir eine eindrucksvolle Führung, bei der nicht nur die baulichen Eigenarten deutlich wurden. Wir haben auch viel über die Geschichte des alten und des neuen Kölner Doms gehört. Insgesamt verging die Zeit wie im Flug und die Eindrücke führen sicherlich dazu, dass man sich diese imposante Kirche noch einmal genauer anschauen wird, wenn man noch einmal nach Köln kommt.