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Valeria Sobach leitete die musikalischen Beiträge an und führte die vielen kleinen und großen Gesangstalente durch den Abend. Foto: sim

Ein filmreifes Konzert (Siegener Zeitung)

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Erstellt: 03. Juli 2017

„A Night At The Movies“ am Löhrtor

sim Siegen. Musikbegeisterte Kurse und AGs des Gymnasiums am Löhrtor lieferten am Freitagabend ein filmreifes Konzert ab: Unter der musikalischen Leitung von Valeria Solbach präsentierte das Siegener Gymnasium bei seinem jährlichen Sommerkonzert in der Aula der Schule ein abwechslungsreiches Repertoire für Filmkenner: Von Abbas „Mamma Mia“, das 2008 verfilmt wurde, über „You'll Be In My Heart“ von Phil Collins bis hin zu den „König-der-Löwen“-Klassikern wurden ausschließlich Titel verwen­det, die Teil großer Hollywoodproduk­tionen sind.

Eingeleitet und auch abgeschlossen wurde das Konzert mit „Another Day Of Sun“, das das 2016 erschienene Musical „La La Land“ einleitet. Hier präsentierte sich die „Vollversammlung“ aller kleinen und großen Sternchen des Gymnasiums, der Vokalpraktische Kurs, der Chor, die Band und Solisten. Mit „City Of Stars“ folgte der zweite Titel aus „La La Land“, den die Musiker adaptierten, diesmal in deutlich kleinerer Besetzung, still, grazil.

Einen besonderen Höhepunkt stellte die Coverversion von „A Thousand Years“ (David Hodges und Christina Perri) dar: Charmant von Hannah Guntermann (Q2) an der Geige, Marie Heupel am Cello (Q1) und Dominik Stangier am Piano begleitet, boten die Solistinnen Hanna Kross und Ronja Müller-Späth (Q1) eine Interpretation, die stark mit dem Original konkurrierte. Während Kross mit Tonsicherheit und großem Gefühl in den tiefen Tönen überzeugte, ließ Müller-Späth die Nuancen des Songs unter die Haut gehen und stahl einem mit jeder gesungenen Silbe den Atem. Engelsgleich ging es mit „Just The Way You Are“ von Bruno Mars weiter, das vom fulminanten Chor des Gymnasiums am Löhrtor mit Unterstützung der Solisten Heiner Lingemann, Lennart Kraft und Eduard Heidt (Q1) gemeistert wurde.

Zwischen den musikalischen Darbietungen wurden die Zuschauer immer wieder von der mitreißenden Moderationen durch Henri Schlund und Tristan Vitt (Q1) unterhalten. Diese teilten den Abend, um beim Gala-Motto zu bleiben, in verschiedene Preiskategorien, darunter „Miese Frise“, „Extreme Temperaturen“ und „Bester Löwenmoment“. Selbstverständlich gab sich deswegen auch Tarzan die Ehre, um die Nominierten der zweiten Kategorie anzukündigen. Er beschenkte das Publikum mit einem aus dem Dschungel mitgebrachten Bananenbüschel.

Ed Sheerans „I See Fire“ sorgte für allgemeine Überraschung; Durch die talentierte Hanna Kross unterstützt verblüffte Ben Kross (6b) mit einer beachtlichen Gesangsleistung, die wohl kaum jemand von einem so jungen Sänger erwartet hätte. Auch Solistin Zehra Acikel stellte ihr Können in „Colours Of The Wind“ und „Flashlight“ mit samtigem und ergreifendem Gesang unter Beweis.

Insgesamt lässt sich von einer wohl dosierten Mischung aus gut arrangierten Chören, anspruchsvollen Vokalgruppen, starker Bandbegleitung und mitreißenden Solisten sprechen. Entfacht wurde an diesem Abend eine Explosion der Klangfarben, die durch das Bühnenbild - bunte Feuer, Wasser und Galaxien abbildend, vom Grundkurs Kunst der Q1 entworfen - gelungen porträtiert wurde.

Die Direktkandidaten für die Landtagswahl stellten sich bei einer Podiumsdiskussion den Fragen von SZ-Lokalchef Christian Hoffmann (M.) und den Zuhörern (v. l.): Brigitte Kahleis (AfD), Markus Sonneborn (ÖDP), Jens Kamieth (CDU), Tanja Wagener (SPD), Johannes Remmel (Grüne), Dominik Eichbaum (Einzelbewerber), Melanie Becker (Linke), Guido Müller (FDP).

Schwarz-Rot, Rot-Grün oder Schwarz-Gelb? (Siegener Zeitung)

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Erstellt: 04. Mai 2017

SIEGEN Landtagswahl: SZ und das Löhrtor-Gymnasium hatten zur Podiumsdiskussion geladen / Die Direktkandidaten des Wahlkreis 126 stellten sich den Fragen der Zuhörer

Noch müssen die Bewerber Überzeugungsarbeit leisten, um die Wähler auf ihre Seite zu holen.

sos ◼ In der Theorie gibt es einige Möglichkeiten, wie die Landesregierung ab Mai aussehen könnte. Entscheiden werden darüber am 14. Mai die Wähler. Die Direktkandidaten des Wahlkreises 126 (Burbach, Freudenberg, Neunkirchen, Siegen) stellten sich jetzt bei einer Podiumsdiskussion den Fragen des Lokalchefs der Siegener Zeitung, Christian Hoffmann, und denen der Zuhörer. Gemeinsam mit dem Gymnasium am Löhrtor (GAL) hatte die SZ dazu eingeladen, sich eine eigene Meinung zu bilden. Und wie die anfänglichen Meldungen der Zuhörer anzeigten, waren bzw. sind etliche noch unentschlossen, wen sie in knapp zwei Wochen wählen sollen. Die acht Kandidaten hatten also noch Überzeugungsarbeit zu leisten.

▸ G 8 oder G 9: Gleich zu Beginn warf ein Schüler ein immer wieder kontrovers diskutiertes Thema in die Runde: Sollte man das Abitur nach acht oder neun Jahren weiterführende Schule ablegen? Die AfD und die Linke standen sich hier ausnahmsweise sehr nah: Eger-Kahleis und Becker sprachen sich beide für G 9 aus. Becker betonte außerdem, dass die Schüler nach dem Unterricht Feierabend haben sollten: „Die Bücher bleiben in der Schule.“

Die Schulkonferenzen sollten darüber eigenmächtig entscheiden, sich dann aber auch daran halten, antwortete Kamieth. „Die Entscheidung darf einmal fallen, ist dann aber verbindlich.“ Guido Müller plädierte ebenfalls für die Wahlmöglichkeit der Schulen; er persönlich setze sich als Sportvereinsvorsitzender aber auch dafür ein, dass Schüler mehr Freizeit bekommen. Die Flexibilität war auch Johannes Remmel wichtig. Er stellte sich jedoch vor, dass nicht die Schule die Vorgabe macht, sondern dass jeder Schüler individuell entscheiden kann. Mit kleinen Unterschieden in der Durchführung sprach sich Tanja Wagener ebenfalls für diese Möglichkeit aus. Am Ende der 9. Klasse solle der Schüler sich für G 8 oder G 9 entscheiden. Hier schaltete sich Marcus Hohenstein ein, Sprecher der Bürgerinitiative „G9 jetzt NRW“ und Lehrer am GAL. Dass schlechte Schüler die Mittelstufe ein Jahr länger besuchen, sei doch nichts Neues. „Sie verkaufen das als G 9, ist es aber nicht“, so Hohenstein. Es gehe hier nicht um gute und schlechte Schüler, erklärte Remmel. Jedes Kind sei anders, deswegen wolle man die Wahlmöglichkeit geben.

Eine Lehrerin des GAL appellierte, man solle Neuerungen zunächst fünf Jahre lang ausprobieren, um dann festzustellen: „Bringt's das oder bringt's das nicht?" Sie habe ein schlechtes Gefühl, wenn jeder individuell entscheiden könne. „Es wird nicht verantwortungsvoll ins Schulleben integriert“, sagte sie. Zu wenige Fehler würden eingesehen und Ressourcen verschwendet. Dadurch sinke das Bildungsniveau kontinuierlich.

▸ Schulausstattung: Mit dem Programm „Gute Schule 2020“ habe die rot-grüne Landesregierung bereits eine Unterstützung für die Kommunen auf den Weg gebracht, im Rahmen derer allein 8,8 Mill. Euro nach Siegen gehen, so Wagener. „Wir haben viel investiert und werden das auch weiterhin tun.“ Das sei nichts als ein „Taschenspielertrick“ von Rot-Grün, widersprach Jens Kamieth. Die NRW-Bank stelle das Geld zur Verfügung, nicht das Land. Wagener betonte aber: „Das Geld kommt doch vom Land, weil es die Tilgung vornimmt.“ „Hätte man sich dieses Programm nicht schon früher auf die Agenda setzen können?", hakte Moderator Christian Hoffmann nach. Man habe zunächst für einen ausgeglichenen Haushalt in den Kommunen sorgen müssen, erklärte Remmel. Erst dann könne investiert werden. Dass sich weniger Kommunen im Nothaushalt befänden, sei jedoch keine Glanzleistung der Landesregierung, erwiderte Kamieth. „Man hat einfach den Zeitpunkt, an dem eine Kommune in den Nothausbalt rutscht, nach hinten verschoben.“

Auch Markus Sonneborn meldete sich jetzt zu Wort und stellte fest: „Es muss mehr Geld kommen, egal ob von Land oder Bund." Eine Lösung hatte er zwar nicht parat, doch wenn es nach Guido Müller geht, dann muss sowieso an einer ganz anderen Schraube gedreht werden: Die Anspruchshaltung der Schulen müsse sich ändern, so der FDP-Mann. Es sei nicht überall möglich, Inklusion anzubieten, die samtären Anlagen auf den neuesten Stand zu bringen und neue Fenster einzubauen. „Die Schulen müssen Prioritäten setzen.“

Die Kandidaten
Tanja Wagener (SPD), Johannes Remmel (Grüne), Jens Kamieth (CDU), Guido Müller (FDP), Melanie Becker (Linke), Brigitte Kahleis (AfD), Markus Sonneborn (ÖDP) und Dominik Eichbaum (Einzelbewerber) diskutierten rund zwei Stunden lang über politische Fragen.

▸ E-Mobilität: „Wir müssen generell runter“, betonte Remmel in Bezug auf die hoben Stickoxidwerte in der Luft. Die Nachrüstung von mani­pulierten Dieselfahrzeugen sei da ein erster Schritt, Elektromobilität der nächste. Aber schon jetzt könne es sich lohnen, auf E-Mobilität umzusteigen, so Remmel. In Sachen ÖPNV gebe es definitiv Nachholbedarf, aber „der Sprung zum E-Bus ist schwierig“. Darin stimmte ihm Dominik Eichbaum zu. „Ein Bus ist 20-mal effektiver in der Schadstoffverminderung als ein Pkw. Die Förderung ist aber nicht 20-mal so hoch“, kritisierte er. Grundsätzlich habe die Technologie aber Potenzial in der Region. Remmel freute sich: Mit dieser Einstellung könne Eichbaum doch bei den Grünen anfangen.

Brigitte Eger-Kahleis forderte den Blick auf die Realität: „Wo soll der ganze Strom herkommen, wenn die Kohlekraftwerke abgeschaltet werden?“ Sie verstehe die Zurückhaltung der Automobilindustrie. Und Guido Müller brachte noch eine andere Alternative zum Verbrennungsmotor ins Spiel: Wenn alle mehr Rad führen, bliebe die Stadt auch sauber.

▸ ÖPNV: Um von Betzdorf zur Schule in Siegen zu kommen, müsse sie 90 Euro im Monat für die Fahrkarte zahlen, berichtete eine Schülerin. Mit dem Auto sei es wesentlich günstiger. Dieses Problem sei auf Kreisebene zu regeln, erklärte Tanja Wagener, und somit hier nicht zu lösen. Dominik Eichbaum wies jedoch auf eine Unstimmigkeit hin: Die junge Frau bekäme die Fahrt bezahlt, wenn sie in Siegen studieren würde. „Die Politik versteht es nicht“, resümierte er.

Eine andere Schülerin machte darauf aufmerksam, dass die Anbindung in außerhalb liegende Ortschaften sehr schlecht sei. „Es ist eine politische Entscheidung, ob man Verkehre zur Verfügung stellt, die nicht wirtschaftlich sind“, sagte Remmel. „Ich wäre dafür, es zu tun.“ Sonneborn hingegen warf den Ausbau des Radwegenetzes in den Raum; mit einem E-Bike seien auch weite bzw. bergige Strecken zu meistern. Und Müller mahnte lediglich: „Wir versprechen hier immer etwas, aber woher kommt das Geld?“

▸ Innere Sicherheit: Laut Kamieth können sich die Bürger in Siegen-Wittgenstein sicher fühlen. Damit das so bleibt, fordere er Strafmaßanhebungen vor allem bei Wohnungseinbrüchen. Zur Unterstützung der Polizisten auf der Straße sollten Verwaltungsassistenten für die Schreibarbeit eingestellt werden. Wagener setzt sich für mehr Polizisten auf der Straße ein: „Wir haben da schon nachgelegt, weil wir wissen, dass das erforderlich ist.“ Die Einführung der Bodycams sei ein weiterer Schritt zur inneren Sicherheit. Hinzu komme das Programm „Helle Plätze“, bei dem dunkle Bereiche in der Stadt beleuchtet werden sollen. Die Videoüberwachung an öffentlichen Orten sehe sie kritisch. Eichbaum stimmte den Vorrednern darin zu, dass die Präsenz der Polizei verstärkt werden müsse. Zwei Schüler erklärten jedoch, dass sie sich nicht sicherer fühlten, wenn mehr Polizisten auf den Straßen patrouillierten. Im Gegenteil: Sie zweifelten dadurch an der Sicherheit, die sie vorher als selbstverständlich gesehen hätten.

Seit 2015 habe Deutschland sich unwiderrufbar verändert, sagte Eger-Kahleis. Über eine Million Menschen sei unkontrolliert ins Land gekommen; jetzt müsse alles bewacht werden. Das habe nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun, sondern mit dem Schutz der eigenen Bürger. Zu viele Straftäter würden freigelassen, daran müsse sich etwas ändern. An dieser Stelle brachte sich auch Melanie Becker noch einmal ein. Die Diskussion um Gefährder werde sehr nationalistisch geführt. Es könne doch nicht für in Ordnung befunden werden, „wenn die Gefährder woanders gefährden“, so Becker. Kamieth und Wagener positionierten sich ebenfalls gegen die Haltung der AfD. Es hapere an der Abstimmung zwischen der Polizei und der Staatsanwaltschaft bzw. zwischen der Staatsanwaltschaft und dem Gericht, so Kamieth. „Die Politik kann da nichts machen. Unsere Gerichte sind unabhängig.“ Wagener in Richtung Eger-Kahleis: „Wer die Gewaltenteilung nicht versteht, der gehört nicht ins Parlament. Was Sie hier bringen, ist Populismus hoch drei.“

▸ Wer mit wem? Zu guter Letzt die Frage nach der Zusammenarbeit: Wer würde mit wem koalieren - und mit wem nicht? Remmel und Wagener blicken auf gemeinsame fünf Jahre in der Landesregierung zurück und stellten fest, sie hätten sich gut ergänzt. So könne es weitergehen. Remmel habe an diesem Abend aber auch eine neue Entdeckung gemacht, sagte er, und meinte wohl Eichbaum als Gleichgesinnten in Sachen E-Mobilität. Eichbaum wolle all jene unterstützen, die zukunftsorientiert seien. „Ich würde mit allen Gespräche führen, bis auf eine“, sagte er und schaute dabei in Richtung Eger-Kahleis.

Nicht zusammenarbeiten würde Kamieth mit der AfD und der Linken, einen Koalitionspartner nannte er nicht. Müller würde es mit der SPD wagen, während er die Grünen als Partner ausschloss. Wenig überraschend: Becker würde nicht mit der AfD zusammenarbeiten. Auch mit der CDU gestalte sich das schwierig. Der Koalition Rot-Rot-Grün stehe sie nicht abgeneigt gegenüber, aber von bestimmten Positionen werde sie nicht abrücken. Sonneborn könnte sich eine Koalition mit der CDU vorstellen, vielleicht auch mit der SPD. Der Unterschied der beiden großen Parteien sei ja nicht so groß. Eger-Kahleis machte sich lediglich für die Opposition im Landtag stark; die etablierten Parteien gingen oft zu sehr in eine Richtung.

Vor 55 Jahren Abitur am Löhrtor-Gymnasium (Siegener Zeitung)

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Erstellt: 03. Mai 2017

sz Siegen/Hamburg. Die Absolventen des ehemaligen Städtischen Gymnasiums für Jungen (heute: Gymnasium Am Löhrtor) reisten zur 55. Wiederkehr des Abiturs nach Hamburg. Eine Fülle von Eindrücken aus der alten und jungen Stadt an der Elbe konnten mitgenommen werden. Höhepunkte der Reise bildeten der Alstersee, das Chile-Haus, die Speicherstadt und die Elbphilharmonie, neben dem „Michel” ein weiteres Wahrzeichen Hamburgs.

Natürlich durfte eine Fahrt durch den Containerhafen nicht fehlen. Bei dem Abituriententreffen gedachte man der Verstorbenen und der Erkrankten und sprach viel von der Schulzeit, jedoch noch mehr von der Gegenwart und von den Kindern und Enkeln. Es sei ein Fest der Freundschaft gewesen, berichteten die Teilnehmer.

Nicht zum ersten Mal beweist Dalila Niksic ihr musikalisches Talent. Foto: dbe

Förderung enthüllt Talente (Siegener Wochenanzeiger)

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Erstellt: 15. März 2017

Frühlingskonzert des Gymnasiums am Löhrtor und der Musikschule

dbe Siegen. Das alljährliche Frühlings-Orches­terkonzert des Gymnasiums am Löhrtor in Kooperation mit der Fritz-Busch-Musikschule Siegen war am Sonntagnachmittag wieder ein voller Erfolg. Mehr als 150 Musikerinnen und Musiker lockten die Zuhörer in die voll besetzte Aula des Siegener Gymnasiums. Unter der (vorbereitenden) Leitung von Dorothea Kiess, welche allerdings leider erkrankt war, Camilo Goitia, Nadja Krakowczyk, Angelika Braumann und Valeria Solbach präsentierten Schüler der 5. Klasse bis hin zu den Oberstufen-Abschluss­klassen ihr Können in Streicherklassen und vokal­praktischen Kursen, als Solisten und in den verschiedenen Orchestern (in Zusammen­arbeit mit der Musikschule).

Dabei war die Entwicklung der Altersstufen und Musikklassen unüberhörbar, Nach einer Begrüßung durch Schulleiter Dr. Reiner Berg konnten die Zuhörer sich an dem ersten Auftritt überhaupt der Streicherklasse 5, gemeinsam mit den Ministrings, erfreuen. Die Fünftklässler präsentierten „We Are The Champions“. und „Ping-Pong“ aus Kathy und David Blackwells „Going For Gold – Five Sporty Pieces“. Dabei konnten sich Eltern und Großeltern die ersten Fortschritte ihrer kleinen Musiker anhören, welche zumeist erst seit Beginn des Schuljahres ihr Instrument erlernen. Ebenfalls unter Anleitung von Goitia und Krakowczyk folgte die Streicherklasse 6, welche die Filmtitel „My Heart Will Go On“ von James Homer und „Forrest-Gump-Thema“ von Alan Silvestri darboten.

Auf die beiden Streicherklassen folgten der Vokalpraktische Kurs und Chor unter der Leitung von Valeria Solbach. Dabei konnten die Solistinnen Dalila Niksic, Alisa Reinhardt, Joana Kölsch, Nathalie Senn, Noa Schneider, Lydia Meiswinkel und Rabia Selebi mit ihrer Performance von Christina Perris „Jar Of Hearts“ glänzen. Auch die Darbietungen des Chors von John Lennons „Imagine“ und Enyas „Only Time“ sorgten für lauten Applaus und auch für den ein oder anderen Gänsehaut-Moment.

Nach einer kurzen Pause bewiesen die Orchester der Fritz-Busch-Musikschule ihr Talent. Unter der Leitung von Angelika Braumann spielte das Unterstufenorchester (wie die anderen Orchester setzt es sich aus Schülern des Gymnasiums am Löhrtor und aus Musikschülern zusammen) aus Edvard Griegs „Peer-Gynt-Suite“ die Stücke „Ases Tod“ und „In der Halle des Bergkönigs“ und Georg Friedrich Händels berühmtes Stück, „La Rejouissance“.

Das Mittelstufenorchester stellte anschließend vor, wohin das jahrelange Üben führen kann. Nahezu fehlerfrei und stimmungsvoll spielten sie Elmer Bernsteins „The Magnificient Seven“ auch bekannt unter „Die glorreichen Sieben“, und Johannes Brahms' „Ungarischen Tanz Nr 5“. Die Zuhörer würdigten diese Darbietung mit einem langen Applaus, der eine Zugabe forderte. Diese erhielten sie auch (mit dem „Ungarischen Tanz“) und wurden erneut nicht enttäuscht.

Unter den vielen musikalischen Highlights stach jedoch eines besonders heraus: Mitglieder des Jugendsinfonieorchesters präsentierten gemeinsam mit Dalila Niksic (Gitane, Klasse Dominik Jung) Mauro Giulianis „Siciliano“. Niksic war die vergangenen zwei Jahre sehr erfolgreich bei „Jugend musiziert“ und erzielte beide Male mit Gitarre und Klavier einen zweiten Preis (Landesebene). Auch an diesem Nachmittag rührte sie die Zuhörer mit ihrem Gitarrenspiel und bewies insgesamt ihre musikalische Vielseitigkeit.

Das Frühlingsorchesterkonzert macht deutlich, wie erfolgreich und wichtig die musikalische Förderung junger Menschen an Schulen ist. Durch die Kooperation mit der Fritz-Busch-Musikschule bekommen Kinder am Gymnasium am Löhrtor, die zuvor noch keinen besonderen Bezug zur Musik hatten, die Möglichkeit, ihre Leidenschaft und ihr Talent zu entdecken (und das ohne großen finanziellen Aufwand).

Krönchencenter lockte mit vielfältigem Programm (Siegener Zeitung)

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Erstellt: 13. März 2017

Auch wenn Sylvia Gladrow erst seit knapp einem Jahr Stadtbibliotheksleiterin ist, weiß sie gut um die Bedeutung des Krönchencenters. Als Ort der Bildung und Ankerpunkt in der Oberstadt bezeichnet sie das 2007 eröffnete Kulturzentrum, das Volkshochschule, Stadtbibliothek und Stadtarchiv sowie die Gebrüder-Busch-Gedenkstätte beherbergt. Das war Anlass genug, am Wochenende das zehnjährige Bestehen des „Medien- und Kommunikationszentrums im Herzen der Stadt“, wie es Bürgermeister Steffen Mues bezeichnete, zu feiern. Es gab ein unterhaltsames Programm, bestehend aus Lesungen, Ausstellungen und Musik. Im Stadtarchiv konnten Interessierte hinter die Kulissen blicken, außerdem gab es einen regionalgeschichtlichen Bücherflohmarkt. In der Stadtbibliothek, die am Freitag zusätzlich die Nacht der Bibliotheken feierte, stellten knapp 20 Siegerländer Talente ihre kreativen Arbeiten vor. Schüler des Gymnasiums am Löhrtor trugen mündliche Überlieferungen vor und überprüften diese auf ihren Wahrheitsgehalt. Für die Initiatoren des Krönchencenters dürfte der zehnte Geburtstag ein stolzer Tag gewesen sein. Laut Bürgermeister Steffen Mues nutzen täglich rund 1800 Besucher die Angebote in den Räumlichkeiten des ehemaligen Kaufhof-Gebäudes. hema

  1. Freudiges Musizieren (Siegener Zeitung)
  2. Der beste Vorleser (Siegener Wochenanzeiger)
  3. Eine Entscheidung steht (Siegener Zeitung)
  4. „Das ist ein Teil der Schulgeschichte“ (Westfalenpost)

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