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Gymnasium Am Löhrtor

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Bürgermeister Steffen Mues, Bundestagsabgeordneter Willi Brase und Schulleiter Dr. Reiner Berg zeigen Einsatz: Mit ihrer Hand protestieren sie gegen Kinder­soldaten weltweit.      Foto: Jennifer Wirth

Rote Hände sprechen Bände (Westfalenpost)

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Erstellt: 10. Februar 2016

Aktion gegen den Missbrauch von Kindern. Willi Brase überbringt Abdrücke

Von Jennifer Wirth

„Siegen. Wie im Rausch. Gefügig gemacht durch Drogen. Man gibt ihnen Waffen und zwingt sie zum Töten. Ihre Freunde, Geschwister, Eltern. Sie haben keine andere Wahl, sind verzweifelt, haben Angst. Es sind Minderjährige. Blut klebt an ihren kleinen Händen. Eine Schule sehen sie meist nicht von innen. Wenn sie nicht töten, werden sie selbst zum Opfer: Kindersoldaten gibt es weltweit. Und der Red Hand Day am Freitag, 12. Januar, will auf den Missbrauch von Kindern als Soldaten aufmerksam machen.

„Noch heute träume ich davon."
„Das gehört zum Abscheulichsten, das Menschen sich ausdenken können", sagt Bürgermeister Steffen Mues am Dienstag in der Aula des Gymnasiums Am Löhrtor. Dort findet eine gemeinsame Aktion von Gymnasium, der Kindernothilfe Siegen und der Hilfsorganisation Terre des Hommes gegen den Missbrauch statt. Das Junge Theater Siegen tritt auf, und Michael Davies, ein ehemaliger Kindersoldat aus Sierra Leone, spricht über seine Erfahrungen. Alle Beteiligten sagen Nein zu Kindersoldaten und fordern die Politik auf, sich gegen die Menschenrechtsverletzungen einzusetzen. Kindersoldaten gibt es nicht nur in Afrika. Auch in Asien oder Afghanistan werden Kinder an die Front geschickt. Es ist ein weltweites Problem.

Initiative der Kindernothilfe
Schüler der Stufen 8 und 9 haben im Vorfeld viele rote Hände als Zeichen gegen die Ausbeutung gesam- melt. Seit dem Tag der Menschenrechte, 10. Dezember, setzen sie sich mit dem Thema an ihrer Schule auseinander. „Die Initiative ging von der Kindernothilfe Siegen aus. Dann haben die Schüler einen Film über das Schicksal der Kinder gesehen und an verschiedenen Workshops teilgenommen", sagt Lehrerin Vera Völkmann.

Schnell sei man sich einig gewesen, dass man „Hände sammeln" wolle. Einige hundert rote Farbabdrücke zieren »oun. zwei .weiße Tapetenrollen. Diese übergeben sie am Dienstag an den SPD-Bundestagsabgeordneten Willi Brase. „Es ist eine Ehre für mich, diese Hände als Zeichen mit nach Berlin zu nehmen", sagt Brase. Er wird die Rollen des Gymnasiums sowie eine des Siegener Stadtrats dem Menschenrechtsbeauftragten des Bundestages überreichen. Dieser wiederum soll dafür sorgen, dass sie an die Vereinten Nationen weitergeleitet werden.

Steffen Mues würdigt das Engagement Wölfgang Hobinkas von der Kindernothilfe und der Schüler. Seit 2010 klärt Hobinka an Schulen über Kindersoldaten auf. „Und viele Schüler haben schon insgesamt über 5000 rote Hände für die Initiative Red Hand Day gesammelt", so Mues.

Ehemaliger Kindersoldat
Michael Davies zieht die Schüler in seinen Bann. Seit 2010 lebt der 37-Jährige in Deutschland, hat eine Schule besucht und eine Ausbildung gemacht. In seinem Heimatland musste er kämpfen, heute klärt er Jugendliche auf. „Eure Eltern haben alles getan, um euch ein gutes Leben zu schenken - werft das nicht weg, macht etwas daraus", sagt er. Er ermutigt und versprüht Energie. ,Wir tun etwas. Wir bilden uns, haben Vorbilder und reden mit Politikern - das ist gut." Zwei Jahre habe er eine Therapie gemacht. „Noch heute träume ich manchmal von meiner Zeit als Kindersoldat." Aber er habe sein Trauma verarbeitet und die Musik für sich entdeckt. „Musik ist meine Medizin."

Die Freie christliche Schule soll eine Sekundarschule werden. Foto: jrs

Keine Hindernisse in Sicht (Siegener Zeitung)

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Erstellt: 09. Februar 2016

Siegen. Kooperation zwischen Freier christlicher Schule und Gymnasium Am Löhrtor geplant.

Die inklusive Hauptschule in Kaan-Marienborn soll sukzessive aufgelöst werden, dafür eine Sekundarschule zweizügig aufwachsen.

tile. Es deutet sich an, dass die Freie christliche Schule in Kaan-Marienborn ab dem kommenden Schuljahr 2016/2017 sukzessive in eine Sekundärschule umgewandelt wird. Erforderliche Grundlage da- für ist die Kooperation mit mindestens einer weiterführenden Schule, an der die allgemeine Hochschulreife, also das Abitur, erlangt werden kann. Infrage kommen dafür Gymnasien, Gesamtschulen und Berufskollegs. Im Fall der noch zu gründen- den Freien christlichen Sekundarschule Siegen sollen die Schüler, die die Bedingungen der gymnasialen Oberstufe erfül- len, künftig auf dem Gymnasium Am Löhrtor beschult werden. Im Dezember hatten sich bereits die Schulleiter Stefan Rubertus (FCS) und Reiner Berg (Löhrtor) auf die Zusammenarbeit verständigt (die SZ berichtete). Dazu ist allerdings noch eine Verwaltungsvereinbarung zwischen dem Schulträger des Gymnasiums, das ist die Stadt Siegen, und der neuen Sekundarschule erforderlich. Mit einem entsprechenden Beschlussvorschlag beschäftigt sich der Ausschuss für Schul- und Bildungswesen der Krönchenstadt in seiner Sitzung am Donnerstag.

Der Genehmigungsantrag zur Errichtung einer Sekundarschule liegt der Bezirksregierung bereits vor. Eingereicht wurde er vom Christlichen Schulverein Siegen mit dem Ziel, die neue Schulform zum Sommer dieses Jahres zu realisieren. Zustimmen kann Arnsberg nur, wenn das Abitur als möglicher Schulabschluss gewährleistet ist. Wichtigster Bestandteil der geplanten Verwaltungsvereinbarung ist somit eine Aufnahmeverpflichtung. Demnach werde das Gymnasium Am Löhrtor dazu verpflichtet, die Schüler der Sekundarschule mit den entsprechenden Voraussetzungen nach der Klasse 9 aufzunehmen - solange es die bestehenden Kapazitäten zulassen, lautet die Einschränkung, die mit der Bezirksregierung bereits abgesprochen wurde.

Dass Sekundarschüler durch diese „Hintertür" in Scharen abgewiesen werden, steht nicht zu befürchten. Zum einen erwartet die Schulverwaltung der Krönchenstadt laut vorliegender Beschlussvorlage, dass jährlich „deutlich unter zehn" Kinder den Sprung von der zweizügig konzipierten Sekundarschule in die gymnasiale Oberstufe schaffen werden. Zum anderen führt der aktuelle Wettbewerb dazu, dass Schulen grundsätzlich froh über jeden zusätzlichen Schüler sind.

Neben der Aufnahmeverpflichtung beinhaltet die Verwaltungvereinbarung zwei weitere zwingende Bestimmungen. So fielen die dann auf dem Gymnasium beschulten Sekundarschüler unter Paragraf 9 der Schülerfahrkostenverordnung (SchfkVO), was bedeutet, dass die Stadt Siegen die anfallenden Schülerfahrtkosten übernehmen müsste. Wie hoch diese zusätzlichen Aufwendungen sein würden, könne nicht beziffert werden, teilt die Verwaltung mit.

Außerdem müsse dafür Sorge getragen werden, dass der Unterricht der zweiten Fremdsprache, die die Sekundarschüler ab der Klasse 6 bzw. 8 erlernen, auch in der gymnasialen Oberstufe fortgeführt wird. Dies sei am Gymnasium Am Löhrtor gewährleistet, heißt es dazu in der Beschlussvorlage.

Seitens der Schulverwaltung gebe es demnach keine Gesichtspunkte, die der Vereinbarung zwischen der Stadt Siegen und der Freien christlichen Schule Siegen entgegenständen. Sollte der Entwurf der Vereinbarung vom Rat (vermutlich am 9. März) abgesegnet werden, sieht der Plan vor, die seit 2007 als inklusive Hauptschule anerkannte Schule sukzessive aufzulösen. Parallel dazu soll die Sekundarschule im gleichen Gebäude zweizügig aufwachsen. Aktuell werden dort rund 280 Jungen und Mädchen beschult.

Die Schüler des Gymnasiums am Löhrtor belegten den 1. Platz und gewannen mit ihrem Projekt „Der Siegerländer Hauberg“ insgesamt 5000 Euro. Foto: mal

Hauberg schlägt Ausmisten (Siegener Zeitung)

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Erstellt: 05. Dezember 2015

Geisweid. 23 Projekte beim Wettbewerb „Gut für Schulen“ eingereicht / Löhrtor überzeugt Jury

„Was hier zählt, ist die kreative Idee. Nachhaltig sollte das Projekt sein und möglichst viele Kinder und Jugendliche beteiligen.“

mal. Ein Freiluftklassenzimmer, ein Schul­radio, eine Metallwerkstatt oder ein Integrationsprojekt - diese und ähnliche Ideen wurden beim Schulwettbewerb „Gut für Schulen" 2015 ein­gereicht. 23 Schulen aus Siegen, Kreuztal, Netphen, Wilnsdorf und Freudenberg sind bei der fünften Auf­lage dem Aufruf der Siegener Spar­kasse gefolgt, mit wissenschaftlichen, span­nen­den, sozialen, sportlichen oder einfach nur schönen Projekten an dem Wettbewerb teil­zunehmen.

Die Projekte bewertete die Jury nach den Kriterien Nachhaltigkeit, Anzahl der teilneh­menden Schüler und Kreativität. Auch sollte das Projekt nicht in die Pflicht­aufgaben des Schul­trägers fallen. Die Preisverleihung, auf die die Schüler schon gespannt gewartet hatten, fand gestern in der Geschwister-Scholl-Schule in Geis­weid statt. Alle Projekte sind von den Schülern und Lehrern für alle Anwesen­den noch einmal vorgestellt und von der Jury mit Preisgeldern in Höhe von insge­samt 42 500 Euro aus dem Fördertopf der Sparkasse Siegen belohnt worden.

Der mit 5000 Euro dotierte erste Preis ging diesmal an das Projekt des Gymna­siums am Löhrtor. Begeistert haben die Schüler die Jury vor allem mit einem „fächerübergreifenden Brückenschlag zwi­schen Tradition und Moderne“. Die Schü­ler der jeweils 5. Klassen arbeiten aktiv im Hauberg mit und lernen dabei traditionelle Handwerkstechniken von der Ernte bis zum Brotbacken: z. B. Schanzen binden. Loheschälen und Korn sähen. Um den Hauberg „in die Schule zu bringen“ und so auch den anderen Schülern zugänglich zu machen, wurden aus den Naturmaterialien im Kunstunterricht Objekte gestaltet. In der Teamarbeit der einzelnen Hauberg­schritte solle die Gemeinschaft gestärkt und das Miteinander gefördert sowie das Umweltbewusstsein für einen nachhalti­gen Umgang mit der Natur gestärkt wer­den.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Gymnasium am Löhrtor lieferte sich die Förderschule Johanna-Ruß aus Siegen, die ebenfalls mit 5000 Euro prämiert wurde. Das Projekt der Schule in Zusammenar­beit mit dem Verein Natur- und Kindertal „Alte Heinbach“ ist ein Förderprojekt, das die Verantwortung der Kinder für Mensch und Natur sowie dem sozialen Miteinander stärken soll. Die „Alte Heinbach“ ist ein alter Bauernhof im Alchetal. Dort arbeiten die Kinder mit und lernen den Umgang und die Pflege mit den Tieren kennen. Regelmäßig gehen die Schüler zum Misten und Striegeln in den Stall. Heilpädagogi­sches Reiten ist dort ebenfalls möglich. Dadurch sind die Schüler in der Lage, ganz neue Qualitäten an sich zu entdecken und sich weiter zu entwickeln. „Seit wir dort ar­beiten, macht auch das Lernen mehr Spaß“, erzählte einer der Schüler.

Die anderen Schulen gingen indes nicht leer aus. Mit jeweils 3000 Euro belohnt wurden das Gymnasium Netphen für die Idee „Schulimkerei“ und die Hauptschule Eichen für ihr „Internationales Fest“, das Kulturen, Gebräuche und Spezialitäten aus unterschiedlichen Ländern bei einem Fest zusammengebracht und somit Integration, Verbundenheit und eine offene Haltung gegenüber anderen Nationen ge­fördert hat. Ebenso haben die Realschule Wilnsdorf für ihr Projekt „Upcycling" (hier haben die Schüler aus gesammelten Klei­dungsstücken nützliche Dinge für den All­tag hergestellt) und die Realschule am Kreuzberg für das Projekt „Mach dir ein Bild von Ruanda" (ein gemeinsames Kunstprojekt von Schülern der Realschule und Schülern der Partnerschule aus Ru­anda) jeweils 3000 Euro erhalten.

Die weiteren Schulen, die teilgenom­men haben, sind mit Preisgeldern in Höhe von 2000 Euro, 1000 Euro und 500 Euro für ihre Ideen bedacht worden.

Mit dem Wettbewerb „Gut für Schulen“ sollen auch in Zukunft individuell und ge­zielt kreative und nachhaltige Projekt­ideen gefördert werden. Im nächsten Jahr sind nach Angaben der Sparkasse Siegen wieder die Grundschulen aus der Umge­bung an der Reihe, sich an dem Wettbe­werb zu beteiligen.

Gymnasium Löhrtor gewinnt den Basketball-Titel (Siegener Zeitung)

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Erstellt: 03. Dezember 2015

Im Rahmen der Initiative „Jugend trainiert für Olympia“ richtete das Siegener Gymnasium Am Löhrtor die Kreismeisterschaft im Basketball für die Wettkampfklasse 1 aus. Die Mannschaft des Löhrtors traf im ersten Spiel auf das Gym­nasium aus Wilnsdorf. Über eine bereits deutliche 26:13-Führung zur Halbzeit ka­men die Löhrtor-Schüler am Ende zu ei­nem ungefährdeten 53:28-Sieg. Direkt im Anschluss gewann die Gesamtschule Ei­serfeld gegen die Wilnsdorfer mit 38:34, sodass es im dritten Spiel des Turniers um den Gewinn des Kreismeistertitels ging. Entsprechend kämpferisch gestaltete sich der Spielverlauf zwischen den Eiserfel­dern und Löhrtorianern, doch konnte sich das Löhrtor-Team recht bald deutlich ab­setzen und führte zur Halbzeit mit 21:8. Am Ende sicherte sich das Löhrtor-Gymnasium mit 62:26 verdient und ungefähr­det die Kreismeisterschaft. Für das Gym­nasium Am Löhrtor spielten Nico Baumhof, Tobias Depner, Furkan Erdogan, Jan Löw, Marcel Pommert, Cornelius Rosen­thal, Sebastian Rosenthal, Jan-Peter Schlund, Kadir Semiz, Miguel Seoane Morente und Masino Spies. Als Coach fun­gierte Sportlehrerin Maren Beermann.

Die kleine Meerjungfrau Marielle (Juley-Ann Rickert) rettet den Kronprinzen Philipp (Josias Tröps) vor dem Ertrinken. Immer treu an ihrer Seite: der Clownfisch Melo (Rieke Langenbach). Eine Schlüsselszene der Musical-Aufführung am Löhrtor, Foto: stö

Sehnsuchtsgeschichte (Siegener Zeitung)

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Erstellt: 01. Dezember 2015

Gymnasium am Löhrtor präsentierte „Marielle, die kleine Meerjungfrau"

Gemeinsam brachten die Schülerinnen und Schüler eine märchenhafte Aufführung auf die Bühne.

stö Meeresrauschen, eine algenbewachsene Kulisse und ein ebenso mit Al­gen bedeckter Meeresgott (Hans-Otto Seinsche) begrüßten am frühen Sonntag­abend die Besucher der Aula des Siegener Gymnasiums am Löhrtor. Frei nach dem bekannten Märchen von Hans Christian Andersen präsentierte die Unterstufen-Musical-AG der Schule das Stück „Ma­rielle, die kleine Meerjungfrau" und nahm die Zuschauer mit in eine bunte und schil­lernde Welt jenseits unserer Vorstellungen. Einen gewöhnlichen Chor konnte man an diesem Abend nicht antreffen, stattdessen waren es viele Fische, Krab­ben, Seesterne, Haie und andere Meeresbewohner, die gemeinsam auf der Bühne sangen. Begleitet wurden sie von Musikern aus der Oberstufe.

Die Sehnsucht der kleinen Meerjung­frau Marielle (Juley-Ann Rickert) zog sich durch das ganze Musical. Sie konnte es kaum erwarten, endlich einmal an die Oberfläche, der Sonne entgegen, schwim­men zu dürfen. „Einmal die Sonne sehn" hieß das dazugehörige Lied des Chores, das mit einer tänzerischen Einlage unter­malt wurde. Kaum an der Wasseroberflä­che angekommen, rettete sie den mensch­lichen Krönprinzen Phüipp (Josias Tröps) vor dem Ertrinken. Beide verliebten sich ineinander, aber dann tat sich eine Reihe von Problemen auf. Nicht zuletzt die Tat­sache, dass die beiden aus verschiedenen Welten kommen, spielte dabei eine Rolle.

Nach der Pause wurde es dann düster auf der Bühne. Die singenden Meeres­bewohner kündigten „Die Herrscherin der Meere" an, und die Meerhexe Trixana (Ni­cole Peil) hatte, gemeinsam mit vier Tänzerinnen, ihren Auftritt. Sie nutzte Marielles Leid zu ihren Gunsten. Alleine war die kleine Meerjungfrau aber nicht, stets an ihrer Seite: ihr bester FreundMelo (Rieke Langenbach), ein Clownfisch, der seinem Name alle Ehre machte. Er konnte schnel­ler reden als schwimmen und amüsierte damit das zweibeinige Publikum. Unter­stützung erfuhr Marielle auch von ihrer königlichen Meeresfamilie. Durch den Zu­sammenhalt schafften sie es, alles zum Guten zu wenden. Und wie es sich für ein Märchen mit Happy End gehört, kam es zu einer großen Hochzeit, die das Glück der Verliebten besiegelte.

Es war eine gelungene Aufführung, die die jungen Talente auf die Beine, oder eher gesagt auf die Flossen, stellten und die kleine und große Zuschauer gleicherma­ßen begeisterte. Und nicht nur auf, son­dern auch, hinter der Bühne brachten sich die Schülerinnen und Schüler erfolgreich ein, angefangen von Licht- und Tontech­nik bis hin zu Kostümen und Maske.

  1. „Mama, lies mir was vor“ (Siegener Zeitung)
  2. Wir müssen Hüter sein (Siegener Zeitung)
  3. Alle Zeit der Welt (Siegener Zeitung)

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